Presseeinladung:
Können sich Kommunen vor
Hochwasser schützen?
Wie
anfällig sind die Bevölkerung, Kritische Infrastrukturen wie die Wasser- und
Energieversorgung oder auch die Umwelt gegenüber Hochwasser? Anhand welcher
Indikatoren können Kommunen diese Anfälligkeit messen und Schutzmaßnahmen
bewerten? Diese und andere zentrale Fragen des Bevölkerungsschutzes beantwortet
eine Studie, mit dessen Umsetzung das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der
Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) beauftragt hat.
Hochwasser
ist für viele Kommunen in Deutschland eine ernst zu nehmende Gefahr. Für den
Schutz der Bevölkerung sorgen bauliche Maßnahmen und mobile Schutzanlagen.
Dennoch können extreme Hochwasser Schutzanlagen überfluten oder gar zerstören.
Kommunen können mit geeigneten Vorkehrungen solchen Ereignissen vorbeugen.
Konkrete Handlungsempfehlungen sind in Form eines Leitfadens verfasst. Die
Ergebnisse ergänzen damit die bestehenden Bemühungen in Kommunen zum
Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser.
Das
BBK und UNU-EHS laden Sie herzlich ein zur Vorstellung der Ergebnisse des
Projekts „Indikatoren zur Abschätzung von Verwundbarkeit und Bewältigungspotenzialen
am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen“
Zeit:
Dienstag, den 3. Mai 2011 um 11.15 Uhr
Ort:
Wissenschaftszentrum Bonn,
Ahrstraße 45, 53175 Bonn
Die
Veranstaltung wird eröffnet durch den Präsidenten des BBK, Christoph Unger, und
PD Dr. Jörn Birkmann, Leiter der Abteilung „Verwundbarkeitsabschätzung,
Risikomanagement und adaptive Planung“ bei UNU-EHS. Reinhard Vogt von der
Hochwasserzentrale Köln berichtet zudem über erste Erfahrungen mit dem
Leitfaden.
Pressekontakt
Dr. Alice Fišer, UNU-EHS,
Bonn,
Telefon (0228) 815- 0219,
Fax (0228) 815- 0299,